Windows® Embedded Standard 7 PID Nummer / COA und ALP

Nachfolgend finden Sie alle relevanten Informationen über die Microsoft Windows® Embedded Standard 7 PID Nummer / COA und ALP.

Windows® Embedded Standard 7 COA

Die "Microsoft Certificate of Authenticity" (“COA”) ist der primäre Schutz gegen Software-Piraterie. Sie dient mit ihrer Seriennummer zum Tracken und Identifizieren des OEMs und des Microsoft OEM Produktes.

  • Der OEM Kunde kann die Lizenzaufkleber (COA) oder Runtime Lizenzen über Silica beziehen.
  • Die COA ist ein nicht entfernbarer, fortlaufend nummerierter Aufkleber mit Kopierschutzmassnahmen von Microsoft. Die COA muss auf dem Gerät permanent angebracht (aufgeklebt) und mit dem System verbunden werden. Dies muss an einer zugänglichen Stelle erfolgen, muss jedoch nicht von aussen sichtbar sein.Die COA erlaubt ein Identifizieren des installierten Produktes und des OEMs.
  • Embedded Systeme mit einem Microsoft Embedded lizenzierten Produkt muessen eine COA besitzen.
  • Es ist die Pflicht eines jeden OEM Kunden die exakte Anzahl der COAs und der ausgelieferten Geräte mit einer COA buchhalterisch nachzuweisen. Die Seriennummer der einzelnen COAs muss beim OEM Kunden nicht zwingend inventarisiert werden
  • Microsoft hat in 2016 das Aussehen der Lizenzaufkleber (COA) geändert und auf der COA wird nur noch eine Produktgruppe anstatt des expliziten Produktnamens aufgeführt
  • Bitte beachten Sie, das der kleinere 2D Barcode Aufkleber vom OEM nicht auf das Gerät geklebt werden muss. Der 2D Barcode mit einer aufsteigenden Lot-Nummer dient dem Replikator nur zur Herstelung und Rückverfolgbarkeit der Labels

COA (Bild nicht Originalgrösse):

PID for Windows® Embedded Standard 7

Auf den echten Embedded Lizenzaufkleber (Embedded Thumb COAs) befindet sich keine PID-Nummer mehr. Jeder OEM kann einen PID Schlüssel von Microsoft per E-Mail anfordern. Die PID ist dann für jedes Gerät gleich. Diese einfache Lizenzierung ist ein Vorteil des OEM Embedded Kanals.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine PID benltigen. Halten Sie Ihre OEM Vertragsnummer (CLA) bereit.

Additional Licensing Provisions (ALP) für Windows® Embedded Standard 7

Die Additional Licensing Provisions (ALPs) definieren die Vertriebsrechte und Restriktionen auf produktspezifischem Level für jedes einzelne Produkt. Die ALPs findet man auf der Rückseite der Lizenzumschläge. Wenn der OEM Kunde den Lizenzumschlag öffnet, akzeptiert er das "Breaking the Seal" (BTS - Break The Seal Agreement), dass auf dem Lizenzumschlag angebracht ist.

D.h. der Kunde muss über einen gültigen CLA-Vertrag verfügen und akzeptiert damit automatisch die ALPs auf der Rückseite. Jeder OEM-Kunde sollte die Bedingungen sorgfältig durchlesen, bevor er den Lizenzumschlag öffnet.

Wenn der OEM Kunde die Bedingungen und Restriktionen der ALPs nicht eingehen möchte, sollte der Lizenzumschlag umgehend (innerhalb von 10 Tagen) und ungeöffnet an Silica zurückgesendet werden. Geöffnete Lizenzumschläge können nicht mehr zurückgenommen werden.

Nachfolgend ein Bild eines Lizenzumschlages. Sie können am oberen Rand das BTS (Break The Seal Agreement) sehen, darunter die Identifikationsbeschriftung des ARs (Authorized Replicator).

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