Windows Embedded 8.1 Industry Pro Retail PID Nummer / COA und ALP

Nachfolgend finden Sie alle relevanten Informationen über die Microsoft Windows Embedded 8.1 Industry Pro Retail PID Nummer / COA und ALP.

Windows Embedded 8.1 Industry Pro Retail COA

Die "Microsoft Certificate of Authenticity" (“COA”) ist der primäre Schutz gegen Software-Piraterie. Sie dient mit ihrer Seriennummer zum Tracken und Identifizieren des OEMs und des Microsoft OEM Produktes.

  • Der OEM Kunde kann die Lizenzaufkleber (COA) oder Runtime Lizenzen über Silica beziehen
  • Die COA ist ein nicht entfernbarer, fortlaufend nummerierter Aufkleber mit Kopierschutzmassnahmen von Microsoft. Die COA muss auf dem Gerät permanent angebracht (aufgeklebt) und mit dem System verbunden werden. Dies muss an einer zugänglichen Stelle erfolgen, muss jedoch nicht von aussen sichtbar sein
  • Die COA erlaubt ein Identifizieren des installierten Produktes und des OEMs
  • Embedded Systeme mit einem Microsoft Embedded lizenzierten Produkt muss eine COA besitzen
  • Es ist die Pflicht eines jeden OEM Kunden die exakte Anzahl der COAs und der ausgelieferten Geräte mit einer COA buchhalterisch nachzuweisen. Die Seriennummer der einzelnen COAs muss beim OEM Kunden nicht zwingend inventarisiert werden
  • Bitte beachten Sie, das der pinke 2D Barcode vom OEM nicht auf das Gerät geklebt werden muss. Der pinke 2D Barcode mit einer aufsteigenden Lot-Nummer dient dem Replikator nur zur Herstelung und Rückverfolgbarkeit der Labels.

COA (Bild nicht Originalgrösse):

WE8S COA

PID für Windows Embedded 8.1 Industry Pro Retail

Auf den echten Embedded Lizenzaufkleber (Embedded Thumb COAs) befindet sich keine PID-Nummer mehr. Jeder OEM kann einen PID Schlüssel von Microsoft per E-Mail anfordern. Die PID ist dann für jedes Gerät gleich. Diese einfache Lizenzierung ist ein Vorteil des OEM Embedded Kanals.

So können Sie einen OEM PID Schlüssel für Windows Embedded 8 Standard von Microsoft anfordern:

Benutzen Sie dieses Word Dokument um eine PID zu beantragen. Halten Sie Ihre OEM Vertragsnummer (CLA) bereit. Dies ist eine 6- oder 7-stellige Nummer und beginnt mit 7xx'xxx oder 1'xxx'xxx. Senden Sie dann das Dokument per E-mail an OAsignhmicrosoft.com.

Additional Licensing Provisions (ALP) für Windows Embedded 8.1 Industry Pro Retail

Die Additional Licensing Provisions (ALPs) definieren die Vertriebsrechte und Restriktionen auf produktspezifischem Level für jedes einzelne Produkt. Die ALPs findet man auf der Rückseite der Lizenzumschläge. Wenn der OEM Kunde den Lizenzumschlag öffnet, akzeptiert er das "Breaking the Seal" (BTS - Break The Seal Agreement), dass auf dem Lizenzumschlag angebracht ist. D.h. der Kunde muss über einen gültigen CLA-Vertrag verfügen und geht damit automatisch die ALPs auf der Rückseite ein. Jeder OEM-Kunde sollte die Bedingungen sorgfältig durchlesen, bevor er den Lizenzumschlag öffnet. Wenn der OEM Kunde die Bedingungen und Restriktionen der ALPs nicht eingehen möchte, sollte der Lizenzumschlag umgehend (innerhalb 10 Tagen) und ungeöffnet an Silica zurückgesendet werden. Geöffnete Lizenzumschläge können nicht mehr zurückgenommen werden. Dies sind Bilder eines Lizenzumschlages. Sie können auf der linken Seite die aufgeklebten ALPs (Additional Licensing provisions) erkennen. Auf der rechten Seite können Sie am oberen Rand das BTS (Break The Seal Agreement) sehen, darunter die Identifikationsbeschriftung des ARs (Authorized Replicator). 

WE8S ALP 1
WE8S ALP 2